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Die Entwicklungen im Bereich der IT sind vielfältig und doch verschwinden viele so schnell, wie sie aufgetaucht sind. Für eine Entwicklung der letzten Jahre gilt es dies nicht, sie ist eher dabei die gesamte IT zu revolutionieren: Die Cloud. Was in vielen Medien nur als "die Wolke" bekannt ist, ist ein komplexes Konzept für die Verlagerung von Diensten und Anwendungen in das Internet.

Die Verlagerung von Diensten in die Wolke

Mit immer komplexeren Programmen und Diensten wurden die Ressourcen im Internet irgendwann knapp. Auch auf den Rechnern selbst gab es immer mehr Anwendungen, die die einfache Infrastruktur einer IT gesprengt haben. Die Lösung war in diesem Fall das Internet selbst. Früher wurden alle möglichen Dienste auf einzelnen Servern gelagert, die unabhängig voneinander liefen. Anstatt also Unternehmen, Büros und auch Rechenzentren mit immer mehr Hardware aufzurüsten, die man nur für die eigenen Dienste braucht, hat man die unterschiedlichen Teile der Infrastruktur sogenannte Cloud-Server verlegt. Diese befinden sich nicht in der direkten regionalen Nähe, bieten aber eine gute Möglichkeit die unterschiedlichen Arten von Diensten in das Internet zu verlagern. Durch die gestiegene Verfügbarkeit von Ressourcen in der Cloud können die unterschiedlichsten Dienste bereitgestellt werden. Ein weiterer Vorteil ist die Verbindung mit den mobilen Endgeräten, die in der heutigen Zeit ein wichtiger Teil von moderner IT geworden sind.

Die Nutzung der Wolke in Zeiten von Smartphones und Tablets

In früheren Zeiten war der Zugriff auf Netzwerke nur mit direkter regionaler Nähe oder komplexer Software möglich. Durch die Verlagerung von Diensten in das Internet bzw. in die Cloud kann dies nun deutlich einfacher erfolgen. So ist es beispielsweise möglich, mit dem Smartphone auf die Dienste in der Wolke zuzugreifen. Ein gutes Beispiel für den Nutzen ist eine Verlagerung von CRM-Software in die Wolke. Die Software wird auf einem Cloud-Server installiert und somit im Internet zur Verfügung gestellt. Nur die Menschen, die ein Recht auf Zugriff auf die Daten haben, können diese auch abrufen. Werden nun Änderungen in der Datenbank durchgeführt, werden diese automatisch auch auf dem Cloud-Server gespeichert. Greift ein Vertriebler von unterwegs auf die Datenbank mit den Kunden zu, werden alle Änderungen auf für ihn wiedergegeben.

Die Verlagerung von Software und Daten in die Wolke ermöglicht also eine deutliche Flexibilität für Privatpersonen wie auch Unternehmen. Vor allem die Kosten für Hardware sinken für beide Seiten und geben so mehr Budget für die Anschaffung von Software.