Der Mediziner für Zuhause



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Der Mediziner für Zuhause




Ich bin 25 Jahre alt. Meine Lebenserwartung liegt laut WHO derzeit bei 79,4 Jahren. Gar nicht mal so hoch, geht mir durch den Kopf und ich denke an meine Großeltern, die dieses Alter bereits überschritten haben. Werden wir durch die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitssystems länger und gesünder leben? Darüber, wie unsere Zukunft aussehen wird, können wir nur Vermutungen anstellen. Diese Story-Reihe wirft einen Blick in das Jahr 2039. Ob ich in 20 Jahren überhaupt noch zum Arzt gehen muss? Das ist nur eine Frage von vielen, die ich mir in diesem Zusammenhang stelle.

Smart Health
Denken wir mal an folgendes Szenario für das Jahr 2039: “In drei Wochen hast du einen Termin bei deinem Hausarzt, lass uns deine Werte messen”, macht Finn mich aufmerksam. Finn ist mein digitaler Assistent und eine künstliche Intelligenz. Sein Zuhause: die Cloud. Gerade spricht er mit mir über einen Lautsprecher im Badezimmerspiegel während ich mir die Zähne putze. Mein Spiegel informiert mich mit Grafiken über meinen aktuellen Gesundheitsstatus. Dieser wird mithilfe von Sensoren in meinem Schlafanzug und durch ein Armband erhoben, das ich am Handgelenk trage. Das intelligente System Finn analysiert meine Daten und kann anschließend eine Diagnose stellen, indem es meine Werte mit digital hinterlegten Krankenakten und Krankheitsverläufen abgleicht. Finn ist sozusagen mein Mediziner für Zuhause. Mein digitaler Assistent erkennt gesundheitliche Auffälligkeiten und kann mich entsprechend darauf hinweisen. Im Jahr 2039 kann ich meinen Körper optimal überwachen und dadurch meine Lebenserwartung steigern.

Vertrauensfaktor Arzt
Ich frage mich, ob ich das alles so genau wissen möchte. Wenn ich sterbenskrank bin, will ich auf den Tag genau wissen, wann ich sterbe? Und ist es für mich überhaupt so erstrebenswert, meine Lebenserwartung bis ins Unermessliche zu steigern? Als nächstes schießt mir durch den Kopf: Wie lange muss ich wohl arbeiten, um mir eine derartig hohe Lebenserwartung leisten zu können? Ich denke weiter darüber nach, wie wichtig mir eigentlich die Person Arzt ist. Wenn ich ehrlich bin, spielt für mich der Vertrauens- und Beruhigungsfaktor Arzt eine bedeutende Rolle. Ich glaube nicht, dass ich meinem digitalen Assistenten in gleichem Maß vertrauen könnte, wie meinem Hausarzt. Beruhigend zureden oder zuhören? Das schätze ich an meinem Arzt und das kann meiner Meinung nach auch kein digitaler Assistent leisten. Außerdem frage ich mich, wo dann noch das Persönliche, das Menschliche bleibt, wenn Arzt-Sprechstunden zu Online-Sprechstunden werden. Laut Bitkom kann sich zumindest fast jeder dritte Deutsche vorstellen, das Angebot einer Online-Sprechstunde in Anspruch zu nehmen. Wenn ich für Routinebesuche weniger zum Arzt muss, weil mein digitaler Assistent die Überwachung übernimmt, würde ich mir zumindest wünschen, dass dann mehr Zeit für persönliche Beratung beim Arzt bleibt.

Der Mediziner für Zuhause

Das Internet der Dinge hilft Ärzten und Patienten: Medizinische Geräte senden Vitaldaten zur Vorsorge und Regeluntersuchung per Mobilfunk an den Arzt. Dabei schützt die IoT-SIM-Lösung von Vodafone und deren Datenhosting im eigenen Land streng vertrauliche Patientendaten. © Vodafone

Daten über Daten
Ich denke außerdem darüber nach, was mit all den Patientendaten passiert, die erhoben werden. Ich persönlich habe kein Problem damit, dass meine Daten erfasst und gespeichert werden. Ich sehe dabei das große Ganze: Meine Daten im Tausch für eine bessere Gesundheit? Für mich kein Problem. Die Generation meiner Eltern und Großeltern wird sicherlich mehr zögern, die Hoheit über ihre Daten abzugeben. Dennoch stellt sich auch für mich die Frage, wer langfristig die Macht über die vielen Daten erhält und wo diese zusammenlaufen. In einer Cloud? Doch wie sicher ist das? Für mich bleibt es spannend, zu beobachten, wie Unternehmen wie Vodafone die Digitalisierung des Gesundheitssystems vorantreiben und über das Internet der Dinge Ärzte und Patienten unterstützen. Welche Auswirkungen das für mich hat? Die Zukunft wird’s zeigen!

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